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Arnheim in den Niederlanden - Arnhem in Nederland

Die hier geschriebenen Texte wurden von Teilnehmenden der Reise selbst geschrieben und durch den KJR endbearbeitet.

Tag 1 28.7. – Anreise

Es war ein sehr langer Tag, da wir uns um sieben in der Früh getroffen haben und gegen erst um 20 Uhr am Hostel in Arnheim angekommen sind.

Die Fahrt war OK, nur einmal haben unsere Sitzplätze gefehlt, da die Bahn einen anderen Wagon eingesetzt hatte. Einen Haufen Juggesellinnenabschiede haben wir gesehen.

Der Weg vom Bahnhof in Arnheim zum Hostel war sehr anstrengend, da Arnheim eine der Wenigen niederländischen Städte mit Hügeln ist und es zum Hostel zwei Kilometer lang bergauf ging.

Die Pommes waren super und am Ende des Tages haben wir noch Karten gespielt.

Tag 2 29.07. – Arnhem Stadt

Das Frühstück begann pünktlich mit allen Teilnehmenden um 8:30 Uhr. Nachdem die Fahrräder ausgeliehen wurden fuhren wir nach Oosterbeek ins Airborne Museum, was sich als sehr gute Idee herausstellte.

Im Museum wurden verschiedene Ausstellungsstücke zum Thema „De Slag om Arnhem“ gezeigt, bei welcher Deutsche und Alliierte in der Stadt gegeneinander kämpften. Im Keller des Gebäudes gab es noch die „War Experience“, welche einem den Schrecken des Krieges durch gekonnte Inszenierung näherbrachte.

Anschließend wurden neben dem anschließenden Rehgehege die gesponserten Lunchpakete verzehrt. Anschließend wurde die Rückfahrt in die Arnheimer Altstadt angetreten und eine Eisdiele angesteuert.

 

Pro Person fielen zwei Kugeln an, welche mit Genuss verzehrt wurden. Plötzlich beförderte uns der Aufzug der Eusebius-Kerk auf 80m Höhe. Dort befand sich ein gläserner Balkon. Die Sicht war geil! Auch unter der Kirche gab es alte Gräber mit Knochen darin.

Daraufhin wurde die Stadtrallye begeistert angetreten und die zwei Vierergruppen gingen auf Antwortsuche in Arnhem. Essen danach war lecker. Es gab Pommes Mexicana.

Im Folgenden durfte die Gruppe in einem rechteckigen Brunnen baden gehen und vor den Gästen eines edlen Restaurants rumblödeln. Dann ging’s heim ins Stayokay und schon bald drifteten wir ins Land der Träume …

 

Tag 3 – 30.07. Arnhem Huis de Provincie

Als um 7: 55 Uhr die Wecker im Zimmer der Jungs klingelten herrschte schon reges Treiben. Alle waren gespannt auf den Tag. Um kurz vor 10 Uhr radelten wir hochmotiviert los zum Huis de Provincie, denn dort erwartete uns um 11: 30 Uhr eine Führung, dann ein leckeres Mittagessen und danach eine Debatte auf Englisch mit Niederländerin Femke und zwei Jungen. Am Nachmittag warteten wir den Rhein entlang und genossen die Sonne. Wir verbrachten eine Stunde an einem sandigen Rheinstrand.

nach dem anstrengenden Tag waren wir alle geschafft aber glücklich und schliefen fröhlich ein.

Tag 4 31.7. - Walibi

Das erste Mal wirklich früh aufstehen, Lunchpakete einpacken und mit viel Schokostreuseln die Milchbrötchen füllen, damit wir schon von dem Zucker vor dem Achterbahnfahren in Walibi Holland aufgedreht sind.

zwei Stunden mit dem Zug und dem Bus haben sich gelohnt, für sehr coole Achterbahn und leckeres Essen. Für manche war es das erste Mal in einem Freizeitpark und haben so durch den KJR eine neue Leidenschaft gefunden.

alle 8 Achterbahnen und einige witzige andere Sachen, wie den freien Fall oder Wasserbahnen sind wir gefahren. Highlights: Goliath und Lost Gravity.

natürlich sind wir bis zum Schluss geblieben, haben jede Minute ausgenutzt, egal, dass wir sehr spät ins Hostel zurückgekommen sind.

Tag 5 1.8. - Amsterdam

Nachdem wir gestern sehr spät heimgekommen sind fiel das Aufstehen sehr schwer. Schließlich mussten wir früh raus um den ganzen Tag gut ausnutzen zu können. Eine 1 stündige Zugfahrt führte uns nach dem sehr langen und anstrengenden Weg zum Bahnhof in die wunderschöne niederländische Hauptstadt Amsterdam. Das war natürlich ein großes Highlight unserer Fahrt und manche Leute haben sich dafür sehr schick gemacht (und sind 10 Minuten zu spät zum Frühstück bekommen)!

Entspannte Gespräche und leichtes dösen zu ruhiger Musik brachten die Zugfahrt schnell rum und zum Ende hin wurden links und rechts aus dem Fenster schon die ersten Teile Amsterdams neugierig beäugt. aufgrund dessen sind wir schon voller Vorfreude ausgestiegen und durch großes Menschen Getümmel aus dem Bahnhof herausgelaufen. Kaum waren wir durch die Tür, seien wir schon den Ij, den großen Fluss, der durch Amsterdam fließt. Während wir den Fähren, die eine Brücke ersetzen beim an und ablegen zu schauten warteten wir auf einen niederländischen Freund, der uns heute begleiten würde um uns Amsterdam aus der Perspektive eines einheimischen zu zeigen.

 Er ist dann mit uns den langen harten steinigen Weg durch das von Menschen gefüllte aber traumhafte Amsterdam gegangen. Nach unserem Fußmarsch hielten wir an einer von gefühlt tausenden krachten der Stadt, denn dort war die Anlegestelle der Grachtenfahrt, die wir gebucht hatten. Bis dahin war aber noch etwas Zeit, also machten sich manche auf die Suche nach einer Alternative für die kaputte öffentliche Toilette, ein paar Meter weiter. andere verzerrten fröhlich ihre Brotzeit oder sahen sich einfach in der Nähe um. Um 13 Uhr stiegen wir ins Boot. Am Eingang bekamen wir Kopfhörer, mit denen wir eingesteckt auf Chanel 4 die Geschichte Amsterdams erzählt bekamen während wir durch die Grachten Touren.

Leicht verwirrend war allerdings, dass der Kapitän des Schiffs abwechselnd mit der Geschichte auf den Ohrhörern etwas Unverständliches durch die rauschenden Lautsprecher erzählte. Nachdem wir die Stadt mal vom Wasser aus gesehen hatten, machten wir einen weiteren Fußmarsch zu einem kleinen Flohmarkt, an dem wir uns trennten und die kleinen Gruppen die Stadt auf eigene Faust anschauen konnte. Also verbrachten wir die drei freien Stunden damit über dem Flohmarkt zu schlendern, sich an die Grachten zu hocken oder auch noch nicht gesehene Teile der Stadt zu erkunden und dabei in das berühmte und anerkannte Rotlichtviertel Amsterdams zu stolpern. Zum vereinbarten Treffpunkt Hatte manche von uns die Angewohnheit vom Frühstück wiederholt und kamen viel zu spät. Die Betreuer waren nicht sehr erfreut…

Danach machen wir uns auf dem Weg zum Bahnhof um dort mit einer der Fähren auf die andere Seite des Ij zu fahren. eigentlich wollten wir dort etwas zu Essen suchen, der dort aber nicht sehr viel war, und wenn ja dann nur sauteuer, sagen wir uns auf die Empfehlung unseres niederländischen Freundes hin einen Hafen Bereich an, indem es legal war Graffiti zu sprühen. Da waren wirklich tolle Kunstwerke bei, z.B. eine leicht eingedrückte Version von Jim Morrison. danach fuhren wir mit der Fähre wieder zurück zum Bahnhof und hassen Sorge Döner. Danach ging es wieder nach Hause.

Tag 6 2.8. - Den Haag

Den Haag. Das Wetter war sehr warm. In der Früh mussten wir viel zu früh aufstehen. Das Frühstück war gut. Zugfahrt OK. von Den Haag war vor allem der Strand schön. Der Internationale Gerichtshof und der Binnenhof waren aber auch gut. Das Abendessen war lecker, aber die Bürger nicht mein Geschmack. Die Heimreise verlief gut. an diesem Tag habe ich fast 30000 Schritte geschafft. Das war mein neuer Rekord.

Tag 7 3.8. - Burgers Zoo

Besagtes Ziel wurde auch direkt nach dem Frühstück und dem Verstauen der Koffer in einem Nebenraum des Hostels angesteuert. Wie es sich für einen geeigneten Abschluss gehört, stimmten wir direkt nach dem Kartenkauf In einer großen Gruppe in den Zoo und sahen uns um. Schon zu Beginn waren wir begeistert, von Pinguinen begrüßt durchstreifen wir weiterhin enthusiastisch den Zoo und begutachteten die Tiere.

Durch die abwechslungsreiche Gestaltung des Parks war das allgemeine Stimmungsbild positiv und wurde nach dem zu Besuch noch mit letzten Supermarkt einkaufen abgerundet. danach wurden die Koffer ohne zu murren abgeholt und wir bekamen noch eine letzte Busfahrt zur Innenstadt spendiert. samt Koffer und Rucksack ging es mit allen zusammen ins Kino, viermal großes Popcorn inklusive.

In einem Saal, in dem nur wir saßen schauten wir den zweiten Teil von Jurassic World. Trotz der Annahme, dass der Tag nach diesen meisterhaften Film unmöglich besser werden könne, erwiesen sich unsere Erwartungen als falsch, als wir den Tag noch entspannt am Stadtbrunnen, welcher sich gewissermaßen als Stamm Treffpunkt erwiesen hat ausklingen ließen. Und so stiegen wir eine gute Stunde später mit einem lachenden und einem weinenden Auge in den Zug nach Duisburg und wünschten Arnheim ein letztes beherztes Auf Wiedersehen.

Tag 7/8 - Rückfahrt und Epilog

So schnell kann es vergehen, schon sind wir auf der Rückreise. in Arnheim gestartet mit dem Zug Zwischenstopp in Duisburg gemacht mit einer heißen Currywurst.

Nach der Energie Aufladung gleich wieder in den Zug ab nach Köln. Wieder eine Stunde Pause gemacht und den Dom bei Nacht betrachtet.

Danach ging es weiter bis zum Flughafen Frankfurt – Langeweile pur bei dem einstündigen Zwischenhalt. jetzt folgten die letzten Etappen von Frankfurt nach München und von München Flughafen mit dem Bus nach Freising. Zum Schluss haben wir uns alle verabschiedet.

War eine Hammer coole Reise – gerne wieder!