Internationales Projekt des KJR


Der KJR im internationalen Terrain | Neues Projekt ab 2017

Im Sommer 2017 (26. August - 2. September 2017) ging es mit dem KJR wieder ins Ausland!

Unter der Leitung der Pädagogischen Mitarbeiterin Suse Watterott führte die 14-köpfige Reisegruppe nach Dänemark!


Wo das Glück, die Wikinger und das Meer zusammentreffen

Mit dem Reiseziel Odense auf der dänischen Insel Fünen starteten wir – 11 Landkreisjugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahre,
2 Teamer und die pädagogische Mitarbeiterin Suse Watterott des Kreisjugendrings sowie ein großer Rollkoffer namens Eddy – am
noch sehr frühen Samstagmorgen des 26. August 2017.

Ein spannendes Kennenlernspiel, das selbstkreierte Memory à la „dansk for begyndere“ (Dänisch für Anfänger), aber auch die ein oder andere Reiselektüre vertrieb jegliche Langeweile auf der Anreise.
Auch nach über 11 Stunden Zugfahrt war die Laune aller Reiseteilnehmenden noch bestens,
denn wir wussten bereits worauf wir uns in den nächsten 7 Tagen freuen konnten: eine aufregende Stadt mit vielen Beschäftigungsangeboten, Freizeitaktivitäten in der Reisegruppe und natürlich das Baden in der Ostsee.

Bei Ankunft wurden wir sogleich mit einer Show samt Feuerwerk der besonderen Art begrüßt.
Die jährlich stattfindenden Hans-Christian-Andersen-Festspiele gingen pompös zu Ende – und zwar mit riesigen Trommelschlägen, einem Tanzspektakel in luftigen Höhen und Formationen fliegenden, beleuchteten Drohnen.

Den Sonntag ließen wir gemütlich angehen, besuchten das unweit von unserer Jugendherberge gelegene Bunkermuseum. Unter der Erde befanden sich hier allerlei Exponate aus der Zeit des Kalten Krieges. In der dortigen Funkzentrale konnten wir uns in verschiedene Rollen rein versetzen, alles anfassen und ausprobieren. Eine anschließende Tour durch die Altstadt bis zum modernen Hafenviertel offenbarte uns erste Einblicke in das Stadtleben bei Tage sowie sogleich die erste Möglichkeit zum Baden 🙂 . Das im vergangenen Sommer eröffnete (und für alle kostenlos zugängliche!) Havnebad (Hafenbad) befindet sich in einem der Hafenarme und ähnelt einem ankernden Frachtschiff mit Pool an Deck.

Während für den Montag ein City Bound – created bei Suse – in Kleinteams zum genauen Kennenlernen von Stadt und Leuten anstand, erradelten am Dienstag die erprobteren Radfahrer unserer Reisegruppe beinahe 60 Kilometer – mit dem Ziel: Baden am Ostsee-Sandstrand. Während uns diese Tage Sonne pur gönnten, macht es uns am Mittwoch das Wetter etwas schwerer. Aber kein Grund zum Verdruss, nach dem Besuch des Freilichtmuseums „Den Fynske Landsby“ erfüllte sich der sehnliche Wunsch der Jugendlichen nach …man glaubt es kaum… einem Mittagsbuffet im asiatischen Restaurant. Am Nachmittag streiften wir dann in Kleingruppen zu Shoppingzwecken durch die Altstadt. Wer eher nicht so dringlich ein Souvenir brauchte, genoss zeitgleich seinen Besuch auf dem OFF17, dem Odense International Film Festival. Dieses bot mit großer Auswahl und internationaler Besetzung den ein oder anderen vielleicht eher skurrilen Kurzfilm. Wir waren begeistert!

Da es am Donnerstagvormittag noch regnete, nahmen wir uns Zeit, auch mal etwas in unsere Herberge zu verweilen. So wurden die mitgebrachten Gesellschaftsspiele ausprobiert. Den nachfolgenden Nachmittag nutzen wir wieder, um in Kleingruppen unserer Lust und Laune nachzugehen. Die einen besuchten erneut das Kurzfilmfestival, die anderen tranken Kaffee oder testeten den neuesten Modeschrei im örtlichen H&M. Um 17 Uhr trafen wir uns alle wieder gemeinsam zum Besuch des „BRANDTS – Museum of art & visual culture“. Hier verbinden sich in wechselnden Ausstellungen klassische und neuere Kunst mit den populärsten Bildern der Gegenwart. Auch das Mitmachen und Ausprobieren kommen hier nicht zu kurz. Das angeschlossene Medienmuseum bot uns spannende Erinnerungen in die ersten Jahre der PC-Spiele und Konsolen, ermöglichte Studioaufnahmen und Videosequenzen, die besser nicht veröffentlicht werden sollten 😉 .

In der Heimatstadt H.C. Andersens durften natürlich auch seine Märchen nicht unbeachtet bleiben. So gab es eine abendliche Märchenstunde, bei der/ die eine oder andere bereits in zarte Träume entwich. Die Tage über verpflegten wir uns mit in der Herbergsküche Selbstgekochtem, leckeren Köstlichkeiten in Picknicks an spontan ausgewählten Orten sowie Restaurantbesuchen. Natürlich kam da auch die dänische Küche nicht zu kurz. Zwischenzeitlich hatte sich unsere Gruppe um einen Reiseteilnehmenden erweitert: Ole Elvis Kummerkasten, eine quietschende Plüschente, die zu manch lustiger Situation beitrug.

Den letzten Tag unseres Aufenthaltes nutzten wir für einen Ausflug außerhalb der Stadt: Mit dem Fynbus fuhren wir in das sehr sehenswerte Hafenstädtchen Kerteminde. Dort gab es wirklich das beste(!) Blaubeereis der Reise und eine Badesession mit viel weniger Quallen.

Gern wären wir länger geblieben, aber der Abreisetag war herangerückt. So kurzweilig wie die Anreise verlief auch dieser Tag und am Abend konnten die Jugendlichen zufrieden und beglückt von den Erlebnissen an ihre Eltern übergeben werden.

[Fotos & Text: Suse Watterott]
Keine Kommentare


Europa entdecken - EuroHopper ...das internationale Projekt von 2009 bis 2013/14

Der Kreisjugendring Freising und Jugendliche aus dem Landkreis Freising beschäftigten sich in den Jahren 2009 bis 2013/14 mit dem jeweils aktuellen Gastgeberland der EU-Ratspräsidentschaft.
ABER: Sie wollten sich nicht nur aus der Ferne damit auseinandersetzen, sondern bereisten für meist 8 Tage auch dieses Land.

...wir trafen dort junge Menschen aus Partnerorganisationen, besichtigten die Hauptstadt und ihre Sehenswürdigkeiten, lernten etwas über die Politik und die Menschen des Landes und verschafften uns einen Einblick in das Leben unserer europäischen Nachbarn und in die EU.
Durch die vorgegebene Reihenfolge der Reiseziele kamen wir dabei auch in Länder, die sonst eher nicht auf den Tickets deutscher Urlauber stehen.

Ein ganz wichtiges Element war uns der Kontakt mit anderen Jugendlichen aus dem Zielland und anderen europäischen Ländern, aus denen uns - wenn möglich - Partnergruppen begleiteten. Denn wir luden auch die Gruppen, die wir vor Ort trafen ein, mit uns das Projekt weiter zu verfolgen und weiter in die folgenden Länder zu reisen.

Das war uns bei der schwedischen Gruppe gelungen: Unser erstes Reiseziel war im Herbst 2009 Schweden.
Dort haben wir einige Tage in Nyköping, einer Stadt mit ca. 50.000 Einwohnern im Süden von Stockholm, verbracht und Kontakt zum dortigen Jugendrat geknüpft. Jugendliche aus Nyköping haben unsere Gruppe dann auch bei den nächsten Reisestationen in Spanien im Frühjahr 2010 und im Herbst 2010 nach Belgien begleitet. Dort haben wir uns mit unseren belgischen Partnern in Maasmechelen getroffen und dann gemeinsam Brüssel als Sitz des Europäischen Parlaments entdeckt. Im Frühjahr 2011 führte uns das Projekt nach Ungarn (Zalabér und Budapest) und im Herbst 2011 nach Polen (Bystrzca Kłodzka und Warszawa).

EuroHopperLOGO Das waren die Projekte - auf einen Blick:
2009
2. Halbjahr: Schweden mit Reise nach Haninge, Nyköping und Stockholm
2010
1. Halbjahr: Spanien mit Reise nach Gijón, Oviedo, Avilés und Madrid
2. Halbjahr: Belgien mit Reise nach Maasmechelen und Brüssel
2011
1. Halbjahr: Ungarn mit Reise nach Zalabér und Budapest
2. Halbjahr: Polen mit Reise nach Bystrzyca Kłodzka und Warszawa
2012
1. Halbjahr: Dänemark mit Reise nach Kopenhagen und Århus
2. Halbjahr: Zypern mit Reise nach Ayja Napa und Nicosia
2013
1. Halbjahr: Irland mit Reise nach Dublin und Umgebung
2. Halbjahr: Litauen mit Reise nach Klaipeda, Kaunas und Vilnius

Der Projektblog (Link hier) ermöglicht noch heute,
Informationen rund um das spannende Projekt und Einblicke in die Treffen, Reisen und Abenteuer der EuroHopper zu erhalten
.

Geleitet wurden alle diese spannenden Projekte durch die pädagogische Mitarbeiterin des KJR, Suse Watterott, die durch ein tolles Team unterstützt und begleitet wurde. DANKE an Euch, Jojo und Simon, für die tolle Zeit!

Keine Kommentare