Hygge-Trip 2026

In den Sommerferien Reiste eine Gruppe Jugendlicher nach Kopenhagen, um dort Mensch und Umgebung kennenzulernen.

Unsere Fahrt nach Kopenhagen begann am Dienstag, dem 8. September, an welchem wir uns um 6:15 Uhr am Freisinger Bahnhof getroffen haben, um unsere planmäßig 11 Stunden lange Anreise anzutreten. Durch Verspätungen hatten wir die Gelegenheit für 1,5 Studen Hamburg zu erkunden. Nach 15 Stunden kamen wir dann erschöpft im Hostel an und machten kurz Pause bevor wir uns zum Highlight des Tages (neben der wunderschönen Sicht aus dem Zug natürlich) aufmachten: Abendessen gab es in dem wahrscheinlich ältesten McDonalds Dänemarks. Ganz besonders war, dass die Bestellungen aus der Küche im ersten Stock über ein gläsernes Fließband-Fördersystem nach unten geschickt wurden.

Am nächsten Tag ging es mit vollem Elan nach dem Frühstück los zum Arbeitermuseum, wo wir in den Alltag der Arbeiter der 1950er Jahre eintauchen, eine originale Wohnungseinrichtung von 1915 anschauen und uns in die Geschichte der Industriearbeit bis heute einlesen konnten. Dort kam es zudem zu guten Gesprächen und einem kleinen Austausch. Nachmittags schauten wiruns die Stadt im Rahmen einer Kanalrundfahrt vom Wasser aus an und genossen in unserer Freizeit leckere Kardamombuns. Kulinarisch ging es am Abend auf einemStreetfood Market weiter, wo es verschiedene Leckereien aus der ganzen Weltgab.

Am Donnerstag fuhren wir nach dem Frühstück über die längsteSchrägseilbrücke der Welt, die Öresundbrücke, nach Malmö in Schweden. Nach einem kleinen Stadtspaziergang und einem leckeren Mittagessen war die Nachmittagszeit frei zu gestalten. Einige von uns gingen ins Technik- und Seefahrtmuseum, wo es unter anderem ein betretbares U-boot aus dem Jahre 1942 gab. Die andere Hälfte ließen sich beim Stadtbummel nochmal Karadmom- und Zimtschnecken schmecken, bevor es wieder zurück nach Dänemark ging.

Freitagvormittag ging es los in den 1843 eröffneten Freizeitpark Tivoli, einen der ältesten noch existierenden Freizeitparks. Der neue japanische Parkteil Hikari und das 80 Meter hohe Kettenkarussell waren besondere Highlights während des Besuchs. Da Kopenhagen relativ wenig hohe Häuser hat war die Aussicht vom Kettenkarussell erst recht eindrucksvoll. Der Abschlussdes Tages war im Folkehuset Absalon, wo man das Abendessen wie zuhause einfach in großen Töpfen auf dem Tisch zum selber bedienen hatte. Die Tische waren zu langen Tafeln aufgestellt, wodurch man mit anderen Gruppen zusammen saß und gut ins Gespräch mit Leuten aus aller Welt kam. Zudem halfen hier alles zusammen. Nach dem Abendessen hatten wir noch die Möglichkeit das Gratis-Konzert von Dizzy Mizz Lizzy zu besuchen.

Am letzten ganzen Tag verbrachten wir den Vormittag auf dem Vanløse square flea market. Nachmittags gab es zuerst eine Stadtführung von einem Local-Guide, der uns nochmal viele kleine süße versteckte Ecken zeigte,die wir vorher noch nicht selbst entdeckt hatten. Wir lernten ihn bei dem Abendessen am Vortag kennen. Danach hatten wir Freizeit in der Freistadt Christiania, einer alternativen Wohnsiedlung. Diese autonome Gemeinde ist geprägt durch bunte autofreie Straßen und kunstvoll gestaltete Häuser. Um denletzten Abend noch gebührend abzuschließen, kochten wir gemeinsam in derUnterkunft. Nach einigem Küchenchaos in der leider eher mäßig eingerichteten Küche ließen wir uns die selbstgemachten veganen Spaghetti Carbonara schmeckenund schwelgten noch etwas in Erinnerungen über unsere Reise.

Am Rückreisetag gab es wieder einige Komplikationen mit der Bahn und so brauchten wir ca. fünf Stunden länger, als eigentlich geplant.Nichtsdestotrotz war die Zeit in Kopenhagen sehr schön und wird so schnell nicht wieder vergessen werden. Wir bedanken uns bei der Sparkasse Freising Moosburg und der Freisinger Bank für ihre Spenden, damit die Fahrt stattfinden konnte.

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