AK Jugendpolitik

Wer sind wir?

Wir sind engagierte Jugendliche & junge Erwachsene aus Freising und Umgebung, die Freude an Politik haben, diese durch Aktionen und Projekte vermitteln und gerne zielgerichtet diskutieren. Dabei sind wir unabhängig, überparteilich und nach außen hin politisch neutral.

Was wollen wir?

Wir wollen Jugendliche für Politik begeistern und ihnen eine Stimme geben. Junge Menschen sollen Politik aktiv mitgestalten können und wir unterstützen sie dabei.

Worum geht's?

Podiumsdiskussionen, Wahlhelferschulungen, Wahlen für Jugendliche. All das veranstaltet der Kreisjugendring Freising seit Jahren. In Kooperation mit Jugendzentren, Schulen und Ämtern wird eine bunte Vielfalt an Beteiligungsmöglichkeiten am aktuellen politischen Geschehen für Jugendliche geschaffen.

Seit Ende 2017 wird der Großteil der jugendpolitischen Angebote des KJR durch den AK Jugendpolitik betreut. In diesesm Arbeitskreis treffen sich monatlich politisch interessierte Jugendliche aus dem gesamten Landkreis mit Mitarbeitenden und Vorstandsmitglieden des KJR um gemeinsame Visonen von politische Bildung im Landkreis Freising durchzusetzen.

Im Jahr 2019 dreht sich alles um Europa und jugendpolitisch relevante Themen.

Die jugendpolitischen Forderungen des AKs

  1. Jugend- und Ausbildungsticket für 365 € im Jahr

Wir fordern für Auszubildende, Schüler, Studenten und Freiwilligendienstleistende (FSJ, FÖJ, BFD u.a.) bis einschließlich 26 Jahren ein 365-Euro-Jahresticket für das MVV-Gesamtnetz. Die Staatsregierung sowie die Landkreise sollen dieses Projekt nachhaltig finanzieren.

  1. Schulwegkostenfreiheit

Für alle Schüler*innen bis einschließlich zur 13. Jahrgangsstufe soll der Schulweg kostenfrei sein. Der Freistaat Bayern soll dazu in Kooperation mit den Landkreisen ein Finanzierungskonzept ausarbeiten und allen Schüler*innen ein kostenfreies Ticket für die Fahrstrecke zur Verfügung stellen.

  1. Stärkung des Jugendkreistags

Wir möchten den Jugendkreistag und dessen Mitwirken im Landkreis stärken. Eine Arbeitsgruppe aus Jugendkreisräten, Vertreter*innen des Kreisjugendrings, Kreisräten und dem Landrat soll gemeinsame Verbesserungspunkte erarbeiten. Wir schlagen vor, die Sitzungsanzahl im Jahr zu erhöhen und die Sitzungen mit einem pädagogischen Seminarteil beginnen zu lassen, welcher den Teilnehmenden erklärt, welche Aufgaben sie erwarten und ihnen in Workshops zeigt, wie sie Anträge stellen können. Darüber hinaus möchten wir die verpflichtende Wahl der Beteiligten und eine Verlängerung der Wahlperiode, damit sich die Jugendkreisräte besser in ihrer Rolle einfinden können.

  1. Kommunalwahlen ab 16

Der Landkreis soll sich für ein Herabsetzen des Wahlalters bei Kommunalwahlen – wie es in anderen Bundesländern bereits der Fall ist – einsetzen.

  1. Stelle für Demokratiebildung im KJR

Wir fordern die Schaffung einer Stelle für Demokratiebildung im Kreisjugendring Freising. Vorbild soll hierbei „Demokratie leben!“ sein, ein Projekt welches sich gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit einsetzt und dessen Ziele die Stärkung von Demokratie und der Ausbau jugendpolitischer Bildung und Beteiligungsmöglichkeiten sind.

  1. Vereinfachung des MVV Tarifsystems

Wir fordern ein einfaches und faires Tarifsystem, das über die Tarifreform 2019 hinausgeht. Dazu soll die Anzahl an Ringen reduziert werden und für jeden klar und verständlich werden, welches Ticket das Richtige ist. Ungewolltes Schwarzfahren möchten wir so vermeiden.

  1. MVG Bikes im Landkreis Freising

Wir fordern die Einführung von MVG Leihrädern im Kreis Freising mit ausreichend Stationen im Landkreis – für die Mobilität in der Stadt und zwischen den Gemeinden. Dies soll ermöglichen, dass mehr Menschen den Nahverkehr und die Bahn nutzen und nicht aufgrund ihrer Entfernung zum Bahnhof einen PKW benutzen. Dies ist vor allem attraktiv für Jugendliche, die im Kreis Freising leben, aber ihre Ausbildung oder (Berufs-)Schule an einem anderen Ort besuchen.

  1. U6 Verlängerung bis Neufahrn

Wir fordern den Anschluss des Kreis Freising an das Münchner U-Bahn-Netz, durch die Verlängerung der U6 bis zur S-Bahn nach Neufahrn. Dies erleichtert und beschleunigt das Erreichen von Schulen, Universitäten und Hochschulen in München.

  1. Bessere Busanbindung im Kreis Freising

Für Jugendliche im Landkreis sind Busse das zentrale Fortbewegungsmittel. Wir fordern deshalb eine höhere Taktung der Busse, v.a. in den ländlichen Gemeinden, und neue Linien, darunter vor allem Tangentialverbindungen, die eine gute Anbindung sicherstellen.

  1. Erhalt von Jugendkulturstätten und Weggehmöglichkeiten

Wir fordern, dass sich Stadt und Kreis dafür einsetzen Jugendkulturstätten und Weggehmöglichkeiten zu erhalten. Dies führt zu einer Attraktivität der Orte bei den Jugendlichen und ermöglicht, dass Jugendliche aus dem Landkreis kulturelle Teilhabe vor Ort erleben können.

  1. (Aus-)Bildungswohnheim für Jugendliche aus dem Kreis Freising in München

Wir fordern die Gründung eines Wohnheims für Studierende und Berufsschüler*innen aus dem Landkreis Freising, welche Bildungsangebote in München wahrnehmen. Dies soll dazu führen, dass junge Menschen in (Aus-)Bildung zu humanen Preisen in der Nähe ihres Bildungsortes wohnen können. Bei der Vergabe besonders berücksichtigt werden sollen Jugendliche, deren Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr lange dauert oder nur zu ungünstigen Zeiten möglich ist.

  1. Förderung von Azubi/Studierenden-Senioren-Wohnen

Der Kreis soll in Zusammenarbeit mit dem Studierendenwerk daran arbeiten Wohnformen, bei denen junge Menschen zusammen mit Senioren leben, attraktiver zu machen und finanziell zu fördern. So bekommen Senioren Hilfe im Haushalt und junge Menschen können preisgünstig wohnen.

  1. Sichere Radwege

Wir fordern sichere Radwege an allen vielbefahrenen Straßen im Kreis Freising – über Land und in der Stadt.

  1. Ermöglichung von zeitgemäßem Schulunterricht

An allen Schulen soll sich der Landkreis für digitale Ausstattung und moderne Lernformen einsetzen. Dies soll sowohl die technische Ausstattung als auch Seminare für Lehrkräfte umfassen, welche einen zeitgemäßen Unterricht ermöglichen. Auch Konzepte mit Schüler*innen-Medienscout können bei der Gestaltung als Vorbild dienen.

  1. Schwimmkurse für alle

Jedes Kind, jede*r Jugendliche muss schwimmen können. Wir fordern deshalb, dass ausreichend Schwimmkurse zur Verfügung stehen und alle Kinder und Jugendlichen schwimmen lernen.

  1. Badegewässer erhalten

Der Kreis Freising soll für den Erhalt der Badegewässer im Landkreis sorgen.

Historie

Jugendpolitikforum

Im Mai 2019 fand das erste Freieinger Jugendpolitikforum statt.

Bei diesesm Format lädt der Arbeitskreis stets zwei Expert*innen (Politiker*innen, Wissenschaftler*innen, Sachverständige) zu einem übergeordneten Thema ein. Diese sollten aus recht verschiedenen Sichten über das Thema reden können.

Nach zwei 15-minütigen Vorträgen der Expert*innen geht es in die Diskussion mit den Jugendlichen (bis 27 Jahren). Diese können in Kleingruppen über das Thema diskutieren. Dabei setzen sich die Vortragenden immer wieder zu den Gruppen hinzu.

Das Freisinger Jugendpolitikforum ist eine tolle Möglichkeit, sich über aktuelle politische Themen zu informieren und direkt mit Politiker*innen und Expert*innen in Kontakt zu kommen.

Beim ersten Jugendpolitikforum ging es um das Thema „Sicherheit vs. Freiheit“ und es kamen Alfred Grob (CSU) und Katharina Schulze (B90/Grüne) um über das Thema aufzuklären und ihre Standpunkte mit den Jugendlichen zu diskutieren.

Kreisjugendring Freising - Veranstaltung - Jugend Politik Forum - 11. Juli 2019 - 19:00 Uhr - Furtner Bräu Freising - Klimaschutz - Jetzt oder nie!

72 Stunden Aktion 2019

Im Rahmen der 72 Stunden Aktion der KLJB und der Europawahl engagierten sich Mitglieder des Arbeitskreises.

Sie sammelten aus ganz Europa Bilder, von Jugendlichen geknipst, auf denen man EUropa erleben kann. Daraus erstellten sie eine kleine Ausstellung, welche sie beim Kultur Tag am Schafhof präsentierten.

Ihren zweiten Auftritt fand die Ausstellung am Tag der Europawahl am Lerchenfelder Wahlbüro. Dort gab es neben der Ausstellung Getränke und kleine Snacks,gespendet von Texas Instruments, HB Freising und Printvision.

Dieses kleine Stadtfest sollte den Wähler*innen noch lange in Erinnerung bleiben.

Fish-Bowl Diskussion zur Europawahl 2019

Im Mai 2019 stand die Europawahl an. Zu diesem Anlass veranstaltete der Arbeitskeis zusammen mit dem Jugendstadtrat Feising und dem JUZ Vis á Vis eine erneute Fish-Bowl Diskussion.

Diese wurde im vorhinein mit wortlosen Interviews beworben.

Teilnehmer an der Diskussion waren Kandidaten von CSU, B90/Grüne, FDP, AfD, FW, SPD und ÖDP.

Bei der Disussion kamen viele Jugendliche und Erstwähler*innen. Auch Besucher*innen des Jugendzentrums waren geblieben um den Politikern ihre kritischen Fragen zu Themen wie Jugendpolitik, Klimawandel. Diesel und Wohnungspolitik zu stellen.

Begleitet wurde der Abend durch ein Rahmenprogramm in Form einer Kreativwand und einem Get-Together im Anschluss an die Veranstaltung. Bei diesem waren auch die in Freising aktiven Jugendorganisationen der Parteien vertreten, damit sich politisch interessierte Besucher*innen informieren konnten, wie sie selbst politisch aktiv werden können.

Der erfolgreiche Europa-Abend dauerte so bis um Mitternacht, da die Jugendlichen noch lange mit den Politikern diskutierten.

Videointerviews mit Landtagskandidaten 2018

Zur Landtagswahl 2018 haben die Jugendlichen aus dem AK Jugendpolitik Interviews mit den Freisinger Landtagskandidaten gedreht.
In Wochenlangen Schnittsessions wurden diese auf 2:18 Minuten geschnitten und sollen allen (Jung-/Erst-) Wäher/-innen in aller Kürze die wichtigsten Wahlpunkte näher bringen.
In Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung Freising werden weitere Teile der Interviews in der Zeitung (auch online) abgedruckt, um die Aussagen aus den Videos zu verstärken.
 
 

HIER alle Videos zur Landtagswahl 2018 finden

U18 Wahl 2018

U18 ist die Wahl für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Die U18-Wahl funktioniert fast wie die reguläre Wahl – in Wahllokalen mit Stimmzetteln, Wahlkabinen und Wahlurnen. Sie findet neun Tage vor den Bezirks- und Landtagswahlen, also am 05. Oktober 2018, statt.

 

Prinzipiell kann jede Institution, die parteipolitisch unabhängig und demokratisch gesinnt ist, ein Wahllokal einrichten. Die Wahllokale sollten am Wahltag (05. Oktober 2018) von 10:00 – 18:00 Uhr geöffnet sein.

Die Anmeldung der Wahllokale ist hier möglich, bereits angemeldete Wahllokale sind hier einsehbar. Zur Durchführung der U18-Wahl müssen die Wahllokale lediglich Wahlurnen, Wahlkabinen und Stifte bereitstellen. Zudem müssen die Stimmzettel ausgedruckt und in der gewünschten Auflage vervielfältigt werden.
An alle U18-Wahllokale wird nach der Anmeldung ein Infopaket mit nützlichen Materialen zur Landtags- und Bezirkswahl 2018 versendet.  

Bei der Wahl der Örtlichkeit für die U18-Wahl sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Wahllokale sind an keine spezifische Örtlichkeit gebunden. Idealerweise werden sie an den Orten eingerichtet, an denen sich Jugendliche aufhalten: beispielsweise an Schulen, in Vereine und Jugendeinrichtungen, oder an öffentlichen Plätzen und Freizeiteinrichtungen wie Sportplätzen und Schwimmbädern. Auch mobile Wahllokale sind möglich.

Nach Schließung der Wahllokale um 18:00 Uhr werden die Ergebnisse der U18-Wahlen zum Landtag auf www.U18.org eingegeben. Die Ergebnisse der U18-Wahl werden noch am Wahlabend veröffentlicht. 

Den Wahllokalen steht der Bayerischen Jugendring K.d.ö.R als Landeskoordnierungsstelle Bayern, zur Beratung zur Verfügung.

Fish-Bowl-Diskussion zur Landtagswahl 2018

Treffen mit Dr. Florian Herrmann, MdL

Zu den Aufageben des Arbeitskreises Jugendpolitik gehört es vornhemlich, sich mit der aktuellen Politik auseinanderzusetzen.

Im Rahmen der offenen Diskussion mit wichtigen Politikern des Freistaats trafen sich Mitglieder des AKs am 17. September 2018 mit StaatsministerDr. Florian Herrmann, MdL um mit ihm über den aktuellen Ton in der Politik zu diskutieren. Im Gespräch wurde über das PAG, Solidaritätshashtags der Parteien und die aktuelle Asyldebatte geredet.

Nach dem Treffen mit dem Staatsminister folgte für die Beteiligten noch eine Führung durch die Staatskanzlei und deren atemberaubende Räumlichkeiten.